Auch in diesem Jahr hat die Chopin-Gesellschaft beim Vorarlberger Landeswettbewerb „Prima la Musica“ einen Sonderpreis für die beste Interpretation eines Klavierwerks der Romantik gestiftet. Die Wettbewerbsjury hat diesen Preis an Nikolaj Krajnc für seine Interpretation des 2. Scherzos von Frédéric Chopin verliehen.

Nikolaj Krajnc stammt aus St. Gallen und besucht derzeit die Matura-Klasse am Musikgymnasium Feldkirch. Seinen Klavierunterricht erhält er an der Stella Privathochschule für Musik bei Anna Adamik. Im Anschluss strebt er ein Studium an der Hochschule der Künste in Zürich an.

Zu seiner Auszeichnung und dem Werk schreibt Krajnc: „Besonders beeindruckt mich an diesem Werk seine außergewöhnliche Intensität, die sich gleich zu Beginn zeigt: Das geheimnisvolle, beinahe flüsternde „sottto voce“, aus dem kurz darauf die kraftvollen Akkorde wie eine dramatische Antwort hervorbrechen. Im weiteren Verlauf entsteht für mich eine faszinierende Spannung zwischen dieser Energie und den ruhigeren, lyrischen Momenten. Mir gefällt sehr die Beschreibung von Arthur Rubinstein, der meinte, dass in diesem Werk virtuose Brillanz und poetischer Ausdruck auf besondere Weise zusammenkommen. Umso mehr freue ich mich, dass meine intensive Auseinandersetzung mit diesem  Stück durch den Sonderpreis der Chopin-Gesellschaft  gewürdigt wurde.“

Die Chopin-Gesellschaft gratuliert Nikolaj Krajnc herzlich zu diesem Preis und wünscht alles gute für den Bundeswettbewerb im Juni, der in diesem Jahr in Eisenstadt abgehalten wird! Wir freuen uns, dass Krajnc bei unserem Nachwuchskonzert am 8. November zu hören sein wird.

Hier ein Video von Nikolaj Krajnc mit dem 1. Satz der Sonatine von Ravel.