„Gesänge“ – Jean-Sélim Abdelmoula bei der Chopin-Gesellschaft
Die Chopin-Gesellschaft lädt zum Klavierabend mit dem Schweizer Ausnahmetalent Jean-Sélim Abdelmoula, in dessen Zentrum das liedhafte Klavierspiel stehen wird.
Abdelmoula ist neben seiner pianistischen Tätigkeit auch als Komponist gefragt. Nach Studien in Lausanne und London wurde er in das Förderprogramm von András Schiff aufgenommen, der über ihn sagt: „Jean-Sélim Abdelmoula ist nicht nur ein hervorragender Pianist mit großer Sensibilität und Vorstellungskraft, er ist auch ein großes kompositorisches Talent. Wenn er Bach, Chopin und Schubert spielt, tut er dies mit dem Verständnis eines Komponisten.“
Vielfach ausgezeichnet, konzertiert Abdelmoula in den bedeutenden Sälen der Welt, darunter die Tonhalle Zürich, die Wigmore Hall in London und die Carnegie Hall in New York. Er spielte das Gesamtwerk Leoš Janáčeks auf CD ein. Als Komponist wurde er lange von Heinz Holliger gefördert. Neben kammermusikalischen Werken schreibt er auch Filmmusik, unter anderem für den Film „Colombine“ von Dominique Othenin-Girard.
In seinem Programm unter dem Titel „Gesänge“ wird er zwei unterschiedliche Klangwelten einander gegenüberstellen: Im ersten Teil steht mit drei der berührenden Nocturnes von Gabriel Fauré sowie der lyrischen vierten Ballade unseres Namensgebers Frédéric Chopin die französische Romantik im Mittelpunkt, abgerundet von einer Eigenkomposition Abdelmoulas. Im zweiten Teil steht eines der bedeutendsten Werke der Klaviermusik auf dem Programm: Franz Schuberts raumgreifende letzte Klaviersonate in B-Dur, deren ersten zwei Sätze zum Innigsten der Klavierliteratur gehören. Trauer, Erschütterung, aber auch unendliche Zartheit sprechen aus dieser Musik.
Die Zuhörer*innen können sich auf eine Feier des gesanglichen Klavierspiels freuen!
Kartenpreise: € 30,00 regulär, € 25,00 für Mitglieder der Chopin-Gesellschaft, € 10,00 für Jugendliche und Studierende
Karten können bei nussbaumer.kathrin@gmail.com reserviert oder an der Abendkasse erworben werden.